Der Kanal erstreckte sich von der damaligen Meeresküste zu den Salzbecken über eine Länge von 48 Metern. Am Ende des Kanals befand sich ein größeres steinernes Wehr für eine hölzerne Schleuse, welche den Zufluss des Meerwassers in die Verdunstungs- und Kristallisationsbecken regelte. Insgesamt befanden sich entlang des gesamten Kanals fünf bisher erforschte ähnliche Wehranlagen mit einem Höhenunterschied von einem Meter, wodurch eine strenge Kontrolle des Wasserspiegels in den Salzbecken, die vom direkten Einfluss der Gezeiten und hydrometeorologischen Bedingungen isoliert waren, ermöglicht wurde.
Im Kanal und in seiner Umgebung wurden bei archäologischen Untersuchungen verschiedene hölzerne Bestandteile der Produktionsanlage der Saline gefunden. Erforschungen betrafen hölzerne Eichenrohre, von denen einige in einer Länge von über fünf Metern erhalten geblieben sind, ferner Holzböden, Wehranlagen, Schleusen, Kästen sowie Holzpfähle, die als Fundamentierung der Mauern dienten. Die hölzernen Überreste der Saline blieben dank des anoxischen Sediments (sauerstofffreier Schlamm), in dem die Saline errichtet worden war, erhalten.
Im westlichen Teil der Bucht sind ebenfalls die Überreste von zwei gemauerten Kanälen, die der Saline dienten und mit steinernen Elementen von Wehranlagen zum Verschließen mittels Schleusen ausgestattet waren, sichtbar. Durch archäologische Untersuchungen des besser erhaltenen Kanals, der in einer Länge von mehr als 11 Metern und einer Breite von etwa 1,50 Metern erhalten geblieben ist, wurden zwei Wehranlagen zur Regulierung des Meerwasserzuflusses dokumentiert. Eine davon wurde als monolithisches Steinelement mit zwei quadratischen Aussparungen, die durch eine Rinne miteinander verbunden sind, ausgeführt.